Nicht nur Paris Hilton braucht Liebe und Zuneigung. Jeder Mensch ist in seinem Verhalten von hierarchisch
strukturierten Bedürfnissen geleitet. Diese lassen sich als Pyramide
darstellen, an deren Basis sich die grundlegenden körperlichen Bedürfnisse
befinden, während an der Spitze das Bedürfnis nach Selbstverwirklichung steht.
Dazwischen rangieren Bedürfnisse wie Sicherheit, Liebe, Anerkennung - also Bedürnisse aus dem sozialen Umfeld.
Oft wird krasser
Individualismus oder sogar Egoismus als Voraussetzung für Selbstverwirklichung
angesehen. Doch sie kann sich letztlich nur gemeinsam mit anderen Menschen
entwickeln, denn der Mensch ist ein soziales Wesen, das seine Identität nur
über die Bestätigung und Anerkennung durch die Mitmenschen erringen kann. Auch
sogenannte Aussteiger gehen dorthin, wo sich andere Aussteiger bereits
versammelt haben, um hier wenigstens die Anerkennung als Aussteiger zu
bekommen.
Selbst die
Existenzialisten im Gefolge Sartres verkünden eine Zuwendung zu den
Mitmenschen. Sie begründen sie aber nicht mit einem Grundbedürfnis des Menschen
als sozialem Wesen, sondern aus Verantwortung, aus Liebe, aus dem Willen zur
Gestaltung eines "guten" Lebens.
Die persönlichste
Form dieser Zuwendung findet der Mensch in der Partnerschaft, der Ehe, der
Familie, den Kindern. Die biografischen Faktoren Liebe und Vertrauen steigern
das Selbstwertgefühl und schaffen eine wichtige Voraussetzung für gute
Sozialbeziehungen.
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